Mattel ruft Spielzeug wegen Gift-Farbe zurück

Die US-Spielzeugfirma Mattel hat 1,5 Millionen in China hergestellte Spielzeuge vom Markt genommen, weil sie vermutlich mit bleihaltiger Farbe behandelt wurden. Betroffen davon sind auch Spielzeuge der Mattel-Marke Fisher-Price in Deutschland. Der Fall wird nun zum Politikum.
Click here to find out more!
Der Fall setzt die Serie von Problemen mit Gütern chinesischer Hersteller fort. Im Juni hatten US-Behörden gesundheitsgefährdende Rückstände in Fisch aus China gefunden. Außerdem wurde in dem Monat bereits Spielzeug wegen bleihaltiger Farbe vom Markt genommen. Zuvor wurden mit Chemikalien verunreinigte Tierfutter-Produkte und Zahnpasta aus China gefunden. Via: http://www.welt.de/

Add to any service

Damit Kinderspielzeug die Gesundheit nicht killt

Wie Spielzeughersteller und -händler die Kunden vor Schadstoffen schützen
VON MARTINA HUNKA
Mit schädlichen Stoffen belastetes Spielzeug aus China machte dieser Tage Schlagzeilen. Auch Sonneberger Hersteller und Händler beziehen Spielzeug aus Fernost. Wie beugen sie vor? Freies Wort fragte nach.
„Rapex“, so heißt das Schnellwarnsystem der EU für gefährliche Konsumgüter. Jede Woche gibt es eine Liste mit Waren, die die Gesundheit der Verbraucher schädigen können, sei es durch giftige Stoffe, Verletzungen beim Gebrauch Verschluckungsgefahr etc. Da geht es zum Beispiel um einen Fön, der Stromschläge verteilt, Fernbedienungen, die Feuer fangen, mit giftigen Zusatzstoffen verseuchtes Tierfutter, um Spielzeugtelefone, deren Lautstärke sich auf Gehörschadenniveau hochdrehen lässt, schwermetallhaltige Wachsmalstifte, Babyschuhe, deren Schmetterlingsverzierung sich löst und verschluckt werden kann. Viele der bemängelten Produkte stammen aus China.

Vergangenen Donnerstag musste der amerikanische Hersteller Mattel 1,5 Millionen Spielzeuge zurückrufen, weil sie in China mit bleidurchsetzter Farbe behandelt wurden. Die Exportnation China, von der beispielsweise 80 Prozent des Spielzeugs in der Europäischen Union stammt, scheint es mit dem Verbraucherschutz nicht so genau zu nehmen. Via: www.freies-wort.de